Seelsorge

Seelsorge – Was ist das?

Was kann Seelsorge?

Seelsorge kann helfen, vergangene Erlebnisse aufzuarbeiten, Konflikte zu bewältigen, neue Herausforderungen anzunehmen und wertvolle Perspektiven für die Zukunft zu gewinnen.

Intensive, persönliche Seelsorge…

…erweitert Entscheidungs- und Handlungsspielräume
…fördert die Fähigkeit zur Selbstreflexion
…will hilfreich in Glaubensfragen zu Seite stehen (Beichtangebot usw.)
…bietet einen geschützten Raum zum Umgang mit Schuld und Vergebung
…dient zur Unterstützung im Bereich der Alltagsbewältigung
…hilft Rollenverhalten bewusst zu machen und wo nötig zu verändern
…stärkt die Sozialkompetenz.

Seelsorger / Seelsorgerin

Die hauptamtlichen Seelsorger/innen im Verein für Seelsorge und Lebensberatung (VSL e. V.) haben eine qualifizierte theologische und psychologische Ausbildung oder sind als Heilpraktiker für Psychotherapie zugelassen.

In vielen christlichen Gemeinden sind auch ehrenamtliche Seelsorger/innen tätig. Durch ein hohes Maß an Glaubens- und Lebenserfahrung, in Verbindung mit besonderen Begabungen in Gesprächsführung, Empathie und Diakonie, schaffen sie eine vertrauensvolle Basis, sodass hilfesuchende Menschen sich ihnen anvertrauen und Rat und Hilfe von ihnen in Anspruch nehmen. Viele ehrenamtliche Seelsorger/innen haben Fortbildungen in verschiedenen Sparten der biblisch-therapeutischen Seelsorge absolviert, um so ihre Gaben und Fähigkeiten auszubauen.

Die psychologischen Ausrichtungen / Ausbildungen geben den Therapeuten / hauptamtlichen Seelsorgern grundlegende Kenntnisse im menschlichen Verhalten und das „Handwerkszeug“ in den individuellen Situationen (Ängste, Hilflosigkeit, Probleme im Leben, mit den Kindern, mit den Eltern, in der Gemeinde, in Glaubensfragen usw.) zu handeln. Langjährige Erfahrung, Fachkompetenz, Anteilnahme und Distanz sind erforderlich, um in gefährdeten Bereichen durch Lebensberatung helfen zu können.

Seelsorge ist kein geschützter Begriff. Schwerpunkt und Anliegen des VSL e. V. ist es, die Nähe zur Bibel herauszustellen und beides, Seelsorge und Lebensberatung, mit den biblischen Aussagen zusammenzuführen. Hier kümmert sich jemand um die Seele des Einzelnen.
Bei erkennbaren oder vermuteten Krankheitsbildern wird dem Klienten empfohlen, einen Facharzt aufzusuchen. Auf Wunsch des Klienten begleiten die Mitarbeiter diesen auch weiterhin.

Fachärzte oder andere fachlich qualifizierte Berufsgruppen können sein:
Der Psychiater ist ein Mediziner mit Facharztausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie, der sich mit Vorbeugung, Diagnose und Therapie seelischer Erkrankungen beschäftigt. Psychotherapie ist eine von ihm angewendete Methode.
Der Neurologe diagnostiziert und behandelt Funktionsausfälle, Fehlsteuerungen der Nervenbahnen, des Gehirns und des Rückenmarks.
Der Psychologe hat ein Fachstudium (Psychologie) und erforscht „normales“ menschliches Erleben und Verhalten.
Der psychologische Psychotherapeut ist Psychologe mit einer Zusatzausbildung in Psychotherapie.
Ein Heilpraktiker für Psychotherapie hat sich für diesen Fachbereich qualifiziert, ist aber kein Psychotherapeut.
Die hier genannten Berufsbezeichnungen sind geschützt.