Leiterschaftsforum – Rückblick

Mit Tiefgang und Weite

Menschen und Gemeinden fördern

Leiterschaftsforums des EGHN in Neukirchen

…na das hört sich so an, als könnte das was zur Erquickung meines Glaubenslebens sein und Tiefgang und Weite schaden mir erst recht nicht. Leiter bin ich ja auch, zwar nur einen Hauskreis, aber im Betrieb hab ich ja auch Leitungsaufgaben. Also, melde ich mich an und bin gespannt, was Gordon MacDonald uns so rüber bringt.

Oliver Ahlfeld ist gleich nach dem Ankommen dran und schickt uns auf den Berg der Verklärung. Oh ja, ich fühle mit dem Petrus;  aber wir bleiben nicht dort, sondern Oliver schickt uns mit Fragen zur Selbstprüfung ins Tal der Mission – ich bin gefordert: Wie und mit was fördere ich meinen Glauben? Wie lebe ich mit Jesus im Alltag? Und welche Schritte will ich konkret für Jesus als nächstes tun?

Dann kommt Gordon MacDonald und mit ihm Klaus Breuer aus Miehlen, der ihn vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Super hat er das gemacht, er war so klasse und authentisch im Vortrag.  Gordon hat mich sofort erwischt. Er sprach die Herzenshaltung an. Wie ist das mit unserer Herzenshaltung wenn wir Gott dienen wollen? Gordon nennt es: „Das innere Universum“. Sind wir im Reinen mit Gott? Haben wir Ordnung im Herzen? Er gab uns einige Denkanstöße zur Selbstprüfung und abschließend stellte er ganz beiläufig die Frage: Sind die Menschen in meinem Leben gesegnet dadurch, dass sie mit mir in einer Beziehung stehen?

Abends gab es ein Interview mit Jürgen Werth und Gordon MacDonald. Sehr spannend, hatte schon fast Talkshow-Charakter. Schade nur, dass die Köpfe schon so angefüllt waren!

Am Samstag stellte MacDonald uns eine Frage bzw. fordert uns auf zu prüfen: Sind wir unter 50, brauchen wir einen Mentor für uns und unser Glaubensleben. Sind wir über 50, sollten wir Mentor sein für Menschen in unserem Umfeld, zum Vorbild und um sie zu unterstützen im Glauben und in der Nachfolge Jesu. Das hab ich doch schon mal gehört, bei Willow Creek. Ja es ist auch absolut einzusehen: Wenn wir uns nicht gegenseitig ermutigen und im Glauben lehren und austauschen, können wir nicht wachsen und uns weiterentwickeln und stark werden in der Nachfolge.

Darin will ich wieder neu meine Aufgabe als Hauskreisleiterin erkennen und wahrnehmen, wie wichtig es ist, dass wir in der Nachfolge lehren und uns ermutigen. Dabei auf die Herzenshaltung achten, denn nur wenn wir mit Gott im Reinen sind, können wir ihm Dienen.

Ich danke Gott und dem EGHN für dieses Leiterschaftsforum und gehe gestärkt zurück in meinen Alltag!

Karin Tugend